Amalgam ausleiten

 

Die Belastung durch Quecksilber und andere Schwermetalle endet leider nicht mit dem Entfernen des toxischen Zahnfüllmaterials aus dem Mundraum. Durch die jahrelang von den Amalgamfüllungen freigesetzten Quecksilberdämpfe und die abgelösten Metallpartikelchen lagern sich schädliche Rückstände im Bindegewebe, im Nervengewebe und im Zellinneren des Körpers ein. Erst durch eine sorgfältige Ausleitung der Rückstände von Amalgam oder anderen Schwermetallen aus dem Körper kann die Belastung vollständig beseitigt werden.

Die Amalgamausleitung wird im Anschluss an die Entfernung der schädlichen Zahnfüllungen vorgenommen. Mehr Informationen zur vorhergehenden Amalgamentfernung finden Sie hier.

 

Wegen seiner jahrzehntelangen Popularität als Zahnfüllmaterial und der daraus resultierenden, sehr hohen Verbreitung ist Amalgam dasjenige Schwermetall, welches für die meisten Beschwerden und Erkrankungen von Patienten verantwortlich ist. Spuren und Einlagerungen des über mehrere Monate und Jahre aus der Zahnfüllung abgegebenen Quecksilbers lagern sich im gesamten Körper und den Organen ab, vor allem in der Niere und der Hypophyse. Um diese Einlagerungen aus altem Amalgam vollständig ausleiten zu können, gibt es verschiedene Mittel und Möglichkeiten:

Algenpräparate (Chlorella) stellen eine der effektivsten Möglichkeiten zum Amalgam ausleiten dar; sie binden die Schwermetalle an sich, und leiten Sie letztlich über den Darm wieder aus. Auch Koriander-, Petersilie- und bärlauchhaltige Substanzen zeigen eine positive Wirkung bei schwermetallbelasteten Patienten, und sind zur Amalgamausleitung gut geeignet. Die besten Resultate können aber mithilfe gezielt eingesetzter Infusionsbehandlungen erzielt werden.

In unserer ganzheitlichen Praxis verlassen wir uns beim Amalgam ausleiten vor allem auf die folgenden zwei Methoden:

 

 

Amalgamausleitung mittels Entgiftungs-Infusion

 

Mit Ozon angereichertes Venenblut: Ozon bewirkt eine Steigerung der immunologischen Situation über Zunahme von Interferon und stimuliert gleichzeitig die durch Schwermetalle blockierten Enzyme. Siehe auch unter: Ozoninfusionen und Vitamin C

Vitamin C ist ein bekanntes Antioxidans und ein bekannter Radikalienfänger. In der Zelle entstehen bei der Entgiftung Oxidationsprodukte, die relativ giftig sind. Diese Oxidationsprodukte werden durch Vitamin C abgefangen.

Glutathion ist die Schlüsselsubstanz zur intrazellulären Entgiftung; ohne ausreichendes Glutation kann keine Zelle entgiften. Untersuchungen an über 100 Patienten in meiner Praxis ergaben einen erschreckend niedrigen Glutathionspiegel: Glutathion ist eine körpereigene Aminosäure, die vorhandene Defizite und erhöhten Verbrauch ausgleicht.

Taurin ist ebenfalls eine körpereigene Aminosäure, die über den Gallenfluss Entgiftung fördert.

Die KCM-Lösung enthält Elektrolyte; die Zufuhr von Elektrolyten stellt das gestörte Membranpotential der Zelle wieder her, das durch die Schwermetallbelastung empfindlich gestört wird.

Zink ist ein wesentliches Spurenelement zur Ausleitung von Schwermetallen, insbesondere zur Ausleitung von Quecksilber, und induziert ebenfalls die notwendigen Entgiftungsmechanismen.
und den homöopathischen Mitteln Dericatio H, Nux vomica Homaccord, Berberis Homaccord und Lymphomyosot.
Selbstverständlich werden nach Bedarf auch individuelle Infusionstherapien zusammengestellt.

 

 

Unterstützende Entsäuerungsinfusionen & Maßnahmen

 

Grundsätzlich gilt: Je saurer ein Gewebe ist, desto leichter speichert es Metallionen. Der Körper lagert die überschüssigen, sauren Komponenten des Stoffwechsels in Form von Metallverbindungen ab. Zur erfolgreichen Amalgamausleitung und Ausleitung anderer Metalle gehört also auch eine Entsäuerung. Wir verwenden in unserer ganzheitlichen Praxisklinik hierzu die folgenden Infusionen:

 

Basen-Infusion Tham-Köhler®

Diese organische Baseninfusionslösung durchdringt rasch die Zellmembranen und puffert den ph-Wert sowohl intra- als auch extrazellulär.

 

Infusion von Natrium-Bicarbonat® mit Procain-Basentherapie

Sie beschleunigt die Entsäuerung des Gewebes und fördert die Durchblutung von unterversorgtem und chronisch schmerzhaftem oder entzündetem Gewebe. Der zeitliche Aufwand beträgt 45 bis 90 Minuten. Es handelt sich um eine Methode der Ganzheitsmedizin, welche nur eingeschränkt eine Leistung der Krankenkassen ist.

 

Basische Ernährung

Sie selbst können durch basische Ernährung - wenig Fleisch, viel Gemüse - den Prozess der Amalgamausleitung ideal unterstützen. Auch Supplemente, wie BASICA oder Basen-Mineralmischung nach Dr. Töth sind zusätzlich zur Eigenanwendung wertvoll.

 

Homöopathie

Eine weitere, ganz hervorragende Möglichkeit um die Amalgamausleitung oder allgemein die Behandlung von Zahnmetallbelastungen zu unterstützen, bietet die Homöopathie. Wie keine andere Therapieform eröffnet sie in vielen Fällen einen Weg, ganz individuell, auf das jeweilige Krankheitsgeschehen des Patienten bezogen, die Selbstheilungskräfte anzuregen und somit ein Wiedererstarken des Organismus und seiner eigenen Abwehrkräfte zu fördern.

 

Gibt es Risiken bei einer solchen Behandlung?
Wie bei jeder medizinischen Behandlung kann es zu Unverträglichkeitsreaktionen beim Amalgam ausleiten kommen. Wir konnten dies aber in unserer Praxisklinik noch nie in dramatischem Umfang beobachten.

Gibt es Alternativen zu den Infusionen?
Selbstverständlich können alle obengenannten Ausleitungsmittel - mit Ausnahme des Ozons - auch in Form von Kapseln und Tabletten gegeben werden, um die Ausleitung von Amalgam und anderen schadhaften Schwermetallen zu unterstützen.