Information & Energie - die zweite Grundlage der ganzheitlichen Zahnmedizin

In einer Zeit, in der feinste Steuerungsprozesse unsichtbar und unhörbar in den Computern ablaufen, dürfte die Vorstellung nicht schwer fallen, dass auch der menschliche Körper - die "Hardware" - ein mit „Software“ gesteuertes System ist. 

Während die moderne Medizin glänzende Erfolge im Bereich der Hardware – also der Organe, der Zellen und der Gen-Chromosomen - aufweisen kann, tappt sie bei allem was nicht sichtbar und unabhängig von körperlich fassbarer Struktur stattfindet, weitgehend im Dunkeln. Störfelder verändern an erster Stelle die Software:

  • Sie stören chronisch die Signale mit denen der Organismus sich selbst steuert.
  • Erst bei länger dauernder Störung der Signalgebung entstehen Probleme im Bereich der Hardware.


Die  neuen Wissenschaftszweige Kybernetik und  Systemtheorie  basieren  auf  Information. Aich in lebenden Systemen lässt sich Energie grundsätzlich in zwei Bereiche aufgliedern:

  • Betriebsenergie und
  • Steuerungsenergie.

Auf ein Auto übertragen wäre mit dem Begriff der Betriebsenergie die ausreichende Kraftstoffzufuhr gemeint: Ohne Benzin ist der Betrieb eines Auto nicht möglich.

 
Betriebsenergie - Steuerenergie

Was nutzt aber das schönste und schnellste Auto, wenn der Wagen an der nächsten Kurve im Graben liegt, da die Steuerungsenergie des alkoholisierten Fahrers nicht ausreicht, das Lenkrad richtig zu bewegen? 

Alkohol - Auto 



Die klassische Medizin widmet sich primär dem Erhalt der Lebensenergie  - Unfallchirurgie, Infektionsmedizin u.ä. Demgegenüber ist es die Domäne der Ganzheitlichen Medizin sich mit den Informationsprozessen lebender Systeme auseinanderzusetzen.

Der Akt der „Fehllenkung“ – also der Krankheitsentstehung als „Unfall“ -  ist ein mit den Methoden der Schulmedizin wenig fassbarer Vorgang. Das heißt aber nicht, dass es ihn nicht gibt und dass die Beschäftigung mit ihm und die Hinterfragung nach seiner ursächlichen Beteiligung am Zustand der materiellen Strukturen „unwissenschaftlich“ oder „medizinisch nicht notwendig“ ist. Nur wenn der Informationsfluss innerhalb dieser Steuerungsprozesse ungehindert und reibungslos abläuft, bleibt ein Zustand, den wir Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden nennen.  Dieser Informationsfluss, der die einzelnen Körperregionen, Organe, Gewebsstrukturen und alle Zellen untereinander verbindet, ist ein nicht-sichtbarer und auch materiell nicht fassbarer Bereich unseres Lebens, dessen nicht sichtbare Leitungsbahnen die Chinesen bereits vor 4000 Jahren als ‚Meridiane‘ bezeichnet haben. 

  • Eine Modellvorstellung für die Ganzheitliche Zahnheilkunde ist, dass auch einzelne Zahngruppen in dieses Meridiansystem einzuordnen sind.

Hierzu ein Beispiel: Die Schneidezähne haben eine Meridian-Beziehung zu Niere und Blase über den Nieren-Blasen-Meridian.  Leidet also ein Patient an unerklärlichen und chronischen Beschwerden von Nieren und Blase, sollten belastete Zähne im Schneidezahnbereich als mögliche chronische Belastungsfaktoren in Betracht gezogen werden. Möglich ist eine Störung des Informationsflusses im Nieren-Blasen-Meridian durch das Störfeld der Zähne.  Das was mein Patient Dr. G. D. über die Verbindung von Schneidezähnen und Blase berichtet, beschreibt aber sehr deutlich, wie zutreffend die ganzheitliche Sicht im Einzelfall des Betroffenen ist:

Nach der Entfernung eines  Schneidezahnes, der seit mehreren Jahrzehnten wurzelgefüllt ist, muss Herr Dr. G. D., Alter 64 Jahre, plötzlich nicht mehr mehrmals nachts aufstehen, um Wasser zu lassen. Er genießt seinen neu gewonnenen ungestörten Schlaf so lange, bis ein weiterer Schneidezahn plötzlich abstirbt und im Ausland wurzelgefüllt wird. Sofort nach dieser Zahnbehandlung steht Herr Dr. G. D. wieder mehrfach nachts auf zum Wasserlassen. Die weitere Behandlung dieser Zahnwurzel bringt  die Blasenschwäche sofort wieder zum Verschwinden.

Die Wechselbeziehungen zwischen Zähnen und Organen wurden von dem Arzt Dr. Voll und dem Zahnarzt Dr. Kramerneu zusammengestellt.

Näheren hierzu finden  Sie unter Informatorische Vernetzung von Zähnen und Organen