Kieferknochenaufbau

Voraussetzung um Implantate setzen zu können, ist ein ausreichendes Knochenvolumen. Reicht der vorhandene Kieferknochen nicht aus, kann man mit einem Knochenaufbau eine Implantation und einen möglichst festsitzenden Zahnersatz ermöglichen.

Aus was besteht das Knochenaufbaumaterial? Das Knochenaufbaumaterial besteht aus Kalziumkristallen, die von denaturiertem Rinderknochen stammen. 


Ablauf des Knochenaufbaus:

Als erstes wird Ihre Mundhöhle mit Ozon begast, um die Keime so gut wie möglich zu beseitigen. Um eine möglichst schnelle Regeneration des Knochens zu ermöglichen, wird das Knochenaufbaumaterial mit Blut und dem Thrombozystenserum (PRP-Verfahren) vermischt und in einem kleinen operativen Eingriff, unter örtlicher Betäubung, unter die Schleimhaut verpflanzt.

Nach ca. 6 Monaten hat sich daraus körpereigener Knochen entwickelt. Sie erhalten am selben Tag des Eingriffes eine Infusion mit Ozon-Eigenblut, Vitamin C, Mineralstoffen und 1x Antibiotikum. 

Im Oberkiefer bietet sich zusätzlich die Möglichkeit eines so genannten "Sinus Lift" an. Dabei wird unter lokaler Betäubung die Kieferhöhlenschleimhaut angehoben und in den frei werdenden Raum zwischen Kieferhöhlenboden und Kieferhöhlenschleimhaut das Knochenersatzmaterial eingebracht. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine reizlose Kieferhöhle.

 

Die folgende Abbildung zeigt das in die Kieferhöhle eingebrachte Knochenaufbaumaterial:

Knochenaufbau mit Markierung