Migräne

Frau B.N. schreibt an Ihre Versicherung: 

"Persönlich möchte ich anmerken, daßes mir völlig unverständlich ist, wieso es bei Rechnungen die ausnahmslos meine Gesundwerdung zum Ziel hatten Zweifel einer Kostenübernahme geben kann. 

Ich leide seit ca. 30 Jahren an starken wiederkehrenden Migräneanfällen. Der Besuch bei mehreren Zahnärzten in der Vergangenheit hat mir eine Plombe bzw. Krone nach der anderen eingebracht. Auf meine Fragen bezüglich eines immer wieder auftretenden sehr unangenehmen Metallgeschmackes im Mund und dann jeweils spätereren Migräneattacken wurde nie eine Antwort gegeben. Ein Material nach dem anderen wurde verwendet und endlich fand ich nach langem Suchen einen Zahnarzt der eine Metallunverträglichkeit sofort erkannte und nun ärgere ich mich wegen der Kostenerstattung rum. Meine Migräne ist schlagartig verschwunden seit die Entzündungsherde im Kiefer beseitigt worden sind und im Unterkiefer eine Uraltkrone ausgetauscht worden ist.

Das einzige was ich seit Jahren wusste, das waren die immer stärken auftretenden Migräneschübe zusammen mit einer oft roten, druckempfindlichen linken Wange. Jetzt ist das klar, die Seite des Kiefers war massiv entzündet.  Aber auch hier wurde nur ein Teil entfernt, der Rest wurde bei Herrn Dr. Lechner entdeckt und Gott sei Dank beseitigt.

Ich hoffe für Sie, daßSie nicht fast 30 Jahre quasi „umsonst" Migräne habe und nun endlich beschwerdefrei sind und komplett an unserem Gesundheitswesen zweifeln. Der Arzt der hilft, wird bestraft indem ihn ein Verwaltungsaufwand trifft mit Erklärungen und Rechtfertigungen. Diejenigen die das veranstaltet haben bzw. übersehen haben kommen ungeschoren davon.

Das unser Gesundheitswesen völlig krankt, ist schon lange klar. Das aber Behandlungen die die Gesunderhaltung bzw. werdung zum Ziel haben, nicht übernommen werden, ist mir unverständlich. Aber wie der Name sagt, handelt es sich bei uns um „Krankenkassen, die Gesunderhaltung/werdung wird durch solche Vorgehensweisen behindert.".