Begleitende Maßnahmen zur NICO OP

Eine Störfeldersanierung sollte begleitet werden von einer intensiven Unterstützung der Abwehrfunktionen. Nur dadurch ist gesichert, dass die Wunde so ausheilt, dass sie ihren Störfeldcharakter auf Dauer verliert.

Ziel der Sanierungseingriffs ist es, durch Entfernung chronischer Belastungsfaktoren bei lang dauernden und schwer heilbaren Krankheiten die Eigenregulation und Selbststeuerung des Organismus wiederherzustellen. Die Sanierung ist nur ein  „Angebot  an den Körper“ ob er es schafft, seine Symptome und Beschwerden damit abzubauen, ist eine Frage, die niemand vorausschauend beantworten kann. 

Die postoperative Gabe von Antibiotika behindert die Zielsetzung der verbesserten Eigenregulation. Wir versuchen daher - wenn immer medizinisch vertretbar - auf Antibiotikagaben zu verzichten (Information zu den Schäden durch längere Antibiotikagaben und wie wir diese - wenn nötig - kompensieren finden Sie hier) und stärken Ihre Abwehrkraft zur Sicherung der Wundheilung mit naturheilkundlichen Methoden. Begleitend zur Sanierungs-OP führen wir deshalb folgende Maßnahmen in unserer Praxisklinik durch: 


1. Wundbeflutung mit Ozon
Um die Operationsareale einer pirmären Wundheilung zuzuführen und um eine Minderung der anaeroben Keime zu erzielen, befluten wir die Mundhöhle vor jedem operativen Eingriff mit Ozongas. (Einen Artikel zum Thema finden Sie unter: Ozon - eine Alternative zu Antibiotika - PDF).


2. PRP-Verfahren
Nach dem Wundverschluss bringen wir das Thrombozytenkonzentrat (PRP = plättchenreiches Plasma), hergestellt aus Ihrem eigenen Blut, in die Wunde ein. Bei PRP handelt es sich um ein sicheres autologes Thrombozytenkonzentrat, das lokal die Konzentration an Wachstumsfaktoren deutlich erhöht und damit die Weichgewebs- und Knochenregeneration verbessert. Geringere postoperative Schwellungen und Schmerzen sind zusätzliche angenehme Nebeneffekte für den Patienten.

PRP ist ein autologes Produkt, welches aus mit Thrombozyten angereichertem Plasma besteht. Die Thrombozytenkonzentration beträgt in Mittel 1-2,5 Mio. Thrombozyten/μl Plasma. Sie kann allerdings bis auf 4 Mio. ansteigen. Diese Thrombozyten enthalten in ihren Alpha-Granula verschiedene Wachstumsfaktoren, die wichtig für die Wundheilung sind. Die Wachstumsfaktoren werden von den Zellen über spezifische Rezeptoren erkannt. Dadurch können die Faktoren die Rekrutierung, die Migration, die Chemotaxis und die Proliferation der Zellen beeinflussen. PRP wird durch verschiedene Zentrifugationsverfahren direkt aus dem mit Zitrat versetztem Vollblut der zu behandelnden Patienten hergestellt. Unmittelbar vor dem Einbringen in die Wunde wird PRP durch Zugabe von Aktivatoren zum Gerinnen gebracht. Dadurch werden die Thrombozyten aktiviert und so die Wachstumsfaktoren freigesetzt. Als Aktivatoren des Thrombozytenkonzentrates werden Calcium und Thrombin oder nur Calcium allein (besonders in Europa) eingesetzt. Die Frage, ob eine Erhöhung der Konzentration an Wachstumsfaktoren, wie sie inThrombozytenkonzentraten erreicht werden können, möglicherweise eine Beschleunigung der Wundheilung verursachen, wird aktuell diskutiert.


3. Postoperative Neuraltherpaie 
Lokal führen wir nach der Kieferoperation die Neuraltherapie und "Mundakupunktur nach Gleditsch" durch: Zur Förderung der Heilungsprozesse im Operationsareal umspritzen wir die Schleimhaut mit entzündungshemmenden und wundheilungsfördernden naturheilkundlichen Biomodulatoren und Procain.


4. Informatorische Begleittherapie
Aus dem entnommenen krankhaften Gewebe stellen wir eine homöopathische Hochpotenz her (C30). Diese homöopathische Zubereitung des kranken Gewebes soll die Information des Krankheitsprozesses in Ihrem Körper „löschen“. Wir nennen diese informatorische Begleitbehandlung „Gegensensibilisierung“.


5. Histologische Untersuchung
In aller Regel entnehmen wir eine Gewebsprobe aus dem Operationsareal und lassen diese auf das Vorliegen einer chronischen Knochenentzündung untersuchen


5. Ozon-Eigenblutinfusion und Vitamin C


Hier finden Sie Informationen zur Ozon-Eigenblutinfusion


6. Energetische Nachbehandlung


Hier finden Sie Informationen zur energetischen Nachbehandlung