Operation der Kieferostitis / NICO

Die chirurgische Bereinigung der Kieferostitis läuft im Prinzip genauso schmerzfrei ab, wie ein normaler zahnärztlicher Eingriff. 

 

  • Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung. Bei Bedarf wird das Betäubungsmittel reflektorisch auf Verträglichkeit überprpüft.
  • Um das Störfeldareal freizulegen, wird ein Schleimhautlappen abgeklappt und der deckende Kieferknochen entfernt. In der Tiefe des Knochens wird dann eine erweichte Knochenstruktur sichtbar, die mit Fräsen entfernt oder ausgelöffelt wird. Eine Gewebeprobe aus dem Operationsareal wird histologisch auf NICO untersucht.
  • Nach der Säuberung des Kieferknochens schließen wir die Wunde mit Fäden so, dass der Knochendefekt optimal ausheilen kann. Eine länger dauernde Wundtamponade führt immer zu einer Knochennarbe, die wieder Störfeldcharakter haben kann.
  • Das Ausheilen der Wunde ist wichtig zum Erfolg einer Störfeldsanierung. Gelingt es nicht, anstelle des kranken Knochen vom Körper wieder einen störungsfreien, gesunden Knochen entwickeln zu lassen, bleibt dieses Areal eine chronische Belastung und die Fernwirkung auf andere Organe oder das Gesamtsystem wird nicht unterbrochen. Der Patient wird dann wenig Nutzen von diesem Eingriff haben und nur selten Linderung seiner Beschwerden verspüren. Deshalb ist die drei-tägige Nachbehandlung, wie Sie seit Jahren in unserer Praxisklinik durchgeführt wird, ein elementarer Bestandteil des gesamten Behandlungsplanes.
     

NICO-Operation um den wurzelgefüllten Zahn

Bakterien und Bakterientoxine machen nicht an der knöchernen Grenze des Zahnfaches halt. Regelmäßig ziehen sich die chronischen Entzündungstendenzen und Fettigen Knochenauflösungen bis in den, den kranken Zahn umgebenden Kieferknochen hinein. Die Entfernung dieses umgebenden Kieferknochens ist leider in den meisten Fällen unerlässlich.


NICO-Operation im Unterkiefer

Im Unterkiefer verläuft der Nerv, der die Unterlippe der entsprechenden Seite vom Gefühl her versorgt. Häufig liegt der Nerv in diesem weichen und degenerierten Gewebe eingebettet. Es ist nun leicht vorstellbar, dass dieser Nerv,  der in dieses entzündete und krankhaft veränderte Gewebe eingebettet ist  Störimpulse in Richtung Gehirn sendet und von selbst anfängt, zu schmerzen.


NICO Operation im Oberkiefer

Im Oberkiefer besteht eine enge Verbindung zwischen Zähnen, Kieferknochen und Kieferhöhlen. Häufig ist der Kieferknochen des Oberkiefers so stark erweicht, dass bei der Säuberung die Kieferhöhle eröffnet wird. In aller Regel sitzen dann in der Kieferhöhle kleine Zysten und Abszesse, die über den infizierten Knochen eindringenden Bakterien verursacht sind. Viele chronische Nebenhöhlenbeschwerden rühren von diesen unsichtbaren, chronischen Entzündungsprozessen im Oberkieferknochen. Um deren vollständige Entfernung  zu gewährleisten, kontrollieren wir mit einer zierlichen Optik die Kieferhöhle minimalinvasiv, um Schleimhautveränderungen am Boden der Kieferhöhle sicher entfernen zu können.

Bei Eröffnung der Kieferhöhle muss diese Öffnung säuberlich in Form  bedeckt werden. Sollte es zur Eröffnung der Kieferhöhle kommen, verabreichen wir Ihnen am selben Tag eine Infusion mit Antibiotika.

 

 

Vorbereitende Maßnahmen zur NICO OP

Folgende Maßnahmen sind geeignet um den Sanierungserfolg vor der Operation zu sichern. 
 

1. Biorhythmus

Beginnend mit der Geburt unterliegen wir einem körperlichen, seelischen und einem geistigen Lebensrhythmus. Mit der Berechnung des individuellen Biorhythmus möchten wir verhindern, dass Sie sich gerade zum Zeitpunkt der Operation  in einer körperlichen Schwächephase befinden. Auf Ihr Verlangen erstellen wir Ihnen gerne einen Ausdruck dieses Biorhythmus. (Kostenpunkt: €10,00,-)


2. Entsäuerungstherapie

Über Infusion einer Natriumhydrogencarbonatlösung wird eine Umstimmung im Gewebe erreicht. Übersäuertes Gewebe hat postoperativ folgende Eigenschaften:

  • Höhere Schmerzintensität
  • Größere Schwellungsbereitschaft
  • Geringere Wundheilungstendenz

Wie entsteht Übersäuerung?
Für die Entstehung einer Gewebsübersäuerung spielt unsere Ernährung eine entscheidende Rolle. Die Zivilisationsernährung ist geprägt von einem Überfluss an Nahrungsmitteln, die wir sowohl im Übermaß, als auch in sehr unausgewogenen Kombinationen zu uns nehmen. All diese Nahrungsmittel werden in unserem Körper zu Säuren verstoffwechselt. Folge sind im Zahn-, Mund- und Kieferbereich Zahnfleischentzündung, Parodontose und Karies. Wenn Ihr Gewebe eine Übersäuerung zeigt, mindert eine präoperative Entsäuerungstherapie  den Medikamentenverbrauch und fördert eine Wundheilung auf natürlichem Wege.

„Säurestau macht sich durch Schmerz bemerkbar - denn die lokale Azidose löst Schmerz aus.“

Medizinische Folgen von Übersäuerungen sind: Allergien, Rheuma, Gewebsschwäche, Parodontose, Karies. Reichen die Möglichkeiten der Säurepufferung und Säureausscheidung nicht mehr aus, so ist der Körper gezwungen, die anfallenden Säuren zu neutralisieren. Sind neutralisierende Mineralstoffe im Stoffwechsel nicht ausreichend vorhanden, da sie in der Nahrung fehlen, oder über eine unzureichende Darmtätigkeit nicht aufgenommen wurden, muss sich der Körper seiner eigenen Mineralstoffdepots bedienen. Es beginnt bei dem Haarboden, geht weiter mit den Fingernägeln, Gefäßen, Sehnen, Zähnen und endet bei den Knochen mit stetigem Mineralverlust.


3. Externe medikamentöse Begleittherapie

Am Tag des geplanten operativen Eingriffes erhalten Sie von uns ein Rezept für das für Sie in der nachbar Apotheke bereitgestelltes Medikamentensäckchen (großes Säckchen € 88,45,-) zur externen Wundversorgung. Bei weiteren Eingriffen erhalten Sie ein Zusatzsäckchen (kleines Säckchen € 52,46,-) für die bereits aufgebrauchten Medikamente.

Die Zusammensetzung des großen Medikamentensäckchens finden Sie hier

Die Zusammensetzung des kleinen Medikamentensäckchens finden Sie hier

Begleitende Maßnahmen zur NICO OP

Eine Störfeldersanierung sollte begleitet werden von einer intensiven Unterstützung der Abwehrfunktionen. Nur dadurch ist gesichert, dass die Wunde so ausheilt, dass sie ihren Störfeldcharakter auf Dauer verliert.

Ziel der Sanierungseingriffs ist es, durch Entfernung chronischer Belastungsfaktoren bei lang dauernden und schwer heilbaren Krankheiten die Eigenregulation und Selbststeuerung des Organismus wiederherzustellen. Die Sanierung ist nur ein  „Angebot  an den Körper“ ob er es schafft, seine Symptome und Beschwerden damit abzubauen, ist eine Frage, die niemand vorausschauend beantworten kann. 

Die postoperative Gabe von Antibiotika behindert die Zielsetzung der verbesserten Eigenregulation. Wir versuchen daher - wenn immer medizinisch vertretbar - auf Antibiotikagaben zu verzichten (Information zu den Schäden durch längere Antibiotikagaben und wie wir diese - wenn nötig - kompensieren finden Sie hier) und stärken Ihre Abwehrkraft zur Sicherung der Wundheilung mit naturheilkundlichen Methoden. Begleitend zur Sanierungs-OP führen wir deshalb folgende Maßnahmen in unserer Praxisklinik durch: 


1. Wundbeflutung mit Ozon
Um die Operationsareale einer pirmären Wundheilung zuzuführen und um eine Minderung der anaeroben Keime zu erzielen, befluten wir die Mundhöhle vor jedem operativen Eingriff mit Ozongas. (Einen Artikel zum Thema finden Sie unter: Ozon - eine Alternative zu Antibiotika - PDF).


2. PRP-Verfahren
Nach dem Wundverschluss bringen wir das Thrombozytenkonzentrat (PRP = plättchenreiches Plasma), hergestellt aus Ihrem eigenen Blut, in die Wunde ein. Bei PRP handelt es sich um ein sicheres autologes Thrombozytenkonzentrat, das lokal die Konzentration an Wachstumsfaktoren deutlich erhöht und damit die Weichgewebs- und Knochenregeneration verbessert. Geringere postoperative Schwellungen und Schmerzen sind zusätzliche angenehme Nebeneffekte für den Patienten.

PRP ist ein autologes Produkt, welches aus mit Thrombozyten angereichertem Plasma besteht. Die Thrombozytenkonzentration beträgt in Mittel 1-2,5 Mio. Thrombozyten/μl Plasma. Sie kann allerdings bis auf 4 Mio. ansteigen. Diese Thrombozyten enthalten in ihren Alpha-Granula verschiedene Wachstumsfaktoren, die wichtig für die Wundheilung sind. Die Wachstumsfaktoren werden von den Zellen über spezifische Rezeptoren erkannt. Dadurch können die Faktoren die Rekrutierung, die Migration, die Chemotaxis und die Proliferation der Zellen beeinflussen. PRP wird durch verschiedene Zentrifugationsverfahren direkt aus dem mit Zitrat versetztem Vollblut der zu behandelnden Patienten hergestellt. Unmittelbar vor dem Einbringen in die Wunde wird PRP durch Zugabe von Aktivatoren zum Gerinnen gebracht. Dadurch werden die Thrombozyten aktiviert und so die Wachstumsfaktoren freigesetzt. Als Aktivatoren des Thrombozytenkonzentrates werden Calcium und Thrombin oder nur Calcium allein (besonders in Europa) eingesetzt. Die Frage, ob eine Erhöhung der Konzentration an Wachstumsfaktoren, wie sie inThrombozytenkonzentraten erreicht werden können, möglicherweise eine Beschleunigung der Wundheilung verursachen, wird aktuell diskutiert.


3. Postoperative Neuraltherpaie 
Lokal führen wir nach der Kieferoperation die Neuraltherapie und "Mundakupunktur nach Gleditsch" durch: Zur Förderung der Heilungsprozesse im Operationsareal umspritzen wir die Schleimhaut mit entzündungshemmenden und wundheilungsfördernden naturheilkundlichen Biomodulatoren und Procain.


4. Informatorische Begleittherapie
Aus dem entnommenen krankhaften Gewebe stellen wir eine homöopathische Hochpotenz her (C30). Diese homöopathische Zubereitung des kranken Gewebes soll die Information des Krankheitsprozesses in Ihrem Körper „löschen“. Wir nennen diese informatorische Begleitbehandlung „Gegensensibilisierung“.


5. Histologische Untersuchung
In aller Regel entnehmen wir eine Gewebsprobe aus dem Operationsareal und lassen diese auf das Vorliegen einer chronischen Knochenentzündung untersuchen


5. Ozon-Eigenblutinfusion und Vitamin C


Hier finden Sie Informationen zur Ozon-Eigenblutinfusion


6. Energetische Nachbehandlung


Hier finden Sie Informationen zur energetischen Nachbehandlung

Alternativen und Risiken

Gibt es Alternativen zur chirurgischen Kiefersanierung?

Meine Antwort aus 30 Jahren Kiefersanierung ist leider sehr zurückhaltend: Chronische Entzündungsprozesse können nur durch konsequente Beseitigung des Entzündungsareals ausgeheilt werden. Massive Antibiotikagaben sind in der Regel nicht zielführend und führen lediglich zu einer vorübergehenden Unterdrückung des Problems aber nicht zu einer Heilung. Sie sind also keine echte Alternative.

Gelegentlich kann versucht werden, über Injektion von homöopathischen Mitteln an oder in das betroffene Kieferknochenareal eine Ausheilung der Prozesse zu erreichen (Stabident-System). Klinische Erfahrungen hierzu sind in meinem Buch „Störfelder im Trigeminusbereich und Systemerkrankungen“ niedergelegt. Zur Zahnentfernung steht als Alternative die optimale Erneuerung alter Wurzelfüllungen in Verbindung mit einer Wurzelspitzenresektion zur Verfügung. Später kann nachgetestet oder mit dem OroTox®-Test bestimmt werden, inwieweit der Störfeldcharakter des revidierten Zahnes sich gebessert hat.

Die Anwendung dieser Alternativen muss von der Intensität der systemischen Entgleisung abhängig und von Fall zu Fall individuell diskutiert werden.


Risiken
einer Störfeldsanierung

Eine Störfeldsanierung ist nie ohne Risiko, denn niemand kann den erwarteten Erfolg mit Sicherheit vorhersagen oder garantieren. Der Erfolg ist auch von Mitarbeit und Lebensbedingungen des Patienten abhängig - wie Ernährung, emotionale Verfassung, usw. - Aber selbst wenn der unmittelbare Erfolg ausbleibt ist die Beseitigung von Störfeldern für den Organismus eine gewaltige Entlastung. Diese Entlastung kann dann häufig der erste Schritt zu einer echten Wiederherstellung der Selbstheilungskräfte des Organismus sein und schließlich zu einer dauerhaften Genesung führen. Jeder operative Eingriff in den Körper kann postoperative Narbenschmerzen mit sich bringen.

Eine konsequente Störfeldtherapie ist häufig mit größeren Eingriffen und Zahnverlust verbunden. Jeder Zahnersatz wird nach einer störfeldbedingten Zahnentfernung und Kiefersanierung aufwendiger und schwieriger. Daher ist jeder Radikalität und jedem Dogmatismus in der Störfeldtherapie eine klare Absage zu erteilenUmfang und Intensität der Störfeldsanierung müssen immer individuell bestimmt werden. Um dieser medizinischen Sorgfaltspflicht gerecht zu werden führen wir die umfangreichen bioenergetischen Teste durch (siehe "Ganzheitliche Störfeld-Teste").


Mögliche
Komplikationen
Im Allgemeinen gibt es keine größeren Komplikationen, die nicht beherrschbar wären. Trotzdem können natürlich in Einzelfällen auftreten:
 

  • Blutungen: Stärkere Blutungen sind während des Eingriffes selten, machen aber eine intraoperative Blutstillung erforderlich. Bei stärkeren Nachblutungen kann das erneute Eröffnen der Wunde, eine Tamponade oder eine operative Blutstillung erforderlich werden.

 

  • Entzündung (Eiteransammlung, Knochenentzündung): Selten kann es nach der Operation zu einer Entzündung z. B. auch der Kieferhöhle kommen. Weitere Behandlungsmaßnahmen sind dann notwendig: Eine Eiteransammlung (Abszess) muß eröffnet werden; eventuell muß mit Antibiotikagaben der Heilungsprozess unterstützt werden.

 

  • Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie): gegen Betäubungs- mittel oder eingesetzte Medikamente: Sie äußern sich z.B. als Juckreiz, stärkere Reaktionen bis hin zu Kreislaufstillstand und Kollaps.

 

  • Nervenschädigungen: Bedingt durch den Nervenverlauf im Unterkiefer kann es zu einer Gefühlsstörung (z. B. Taubheitsgefühl, schmerzhafte Missempfindung) im Bereich von Unterlippe und Kinn, sowie der Unterkieferzähne des Zahnfleisches und der Wangeninnenseite auf der betroffenen Seite kommen. Der Zungennerv liegt auf der Innenseite des Unterkiefers und wird äußerst selten bei der Operation berührt, so dass es dann zu Gefühlsstörungen (z. B. Taubheitsgefühl, schmerzhafte Missempfindung) und einer Geschmacksstörung der vorderen Zungenhälfte auf der entsprechenden Seite kommen kann. Die genannten Nervenstörungen sind in der Regel vorübergehend und selten dauerhaft. Auch Injektionen können zu solchen vorübergehenden Nervschädigungen führen.

 

 Komplikation UK Nerv


 

Nach Operationen im Mund-Kieferbereich haben Sie vorübergehend mit Wundschmerzen, Schwellung, erhöhter Temperatur und eventuell auch mit Schluckbeschwerden, sowie Behinderung der Mundöffnung, zu rechnen - auch bei völlig normalem Verlauf.


Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserer Informationsmappe: Operative Sanierung von Zahnstörfeldern

Verhaltensregeln nach der OP

Nach der Operation sind zur Sicherung des Operationserfolges folgende Faktoren zu beachten: 

1. Essen:
Sie brauchen nicht auf Ihre Mahlzeiten zu verzichten, sollen aber erst dann essen, wenn die Injektionswirkung abgeklungen ist. Nehmen Sie in den ersten Tagen nur weiche und nicht zu scharfe Speisen zu sich. Vermeiden Sie auch Milch und Milchprodukte wie Joghurt.

2. Trinken:
Am Operationstag keine stark alkoholhaltigen Getränke und keinen Bohnenkaffee trinken. Ansonsten ist die Flüßigkeitszufuhr erlaubt, ja notwendig! Am besten in Form "stiller" Mineralwässer in einer Mindestmenge von 2 Litern.

3. Rauchen:
Rauchen ist schädlich für die Wunde. Unterlassen Sie daher, zumindest am Tage des Eingriffes, das Rauchen.

4. Mundpflege:
Am Operationstag nicht an der Wunde saugen und sie nicht berühren. Am Tage nach dem Eingriff die normale Zahnpflege mit Zahnbürste und Zahnpasta wieder aufnehmen; auch das Wundgebiet vorsichtig säubern. Während der ersten Woche keine Mundspülungen vornehmen und keinen scharfen Wasserstrahl (Munddusche) verwenden; Sie stören den normalen Heilungsverlauf.

5. Körperliche Anstrengung:
Körperliche Anstrengung, auch Sport, in der ersten Woche nach dem Eingriff, wegen Nachblutungsgefahr, unterlassen.

6. Schmerzmittel:
Nehmen Sie, sobald Sie merken, dass die Injektionswirkung nachzulassen beginnt, eine Schmerztablette, danach nur bei Bedarf. Beachten Sie dabei die in der Gebrauchsinformation angegebene Höchstmenge (maximale Tagesdosis)!

7. Schwellung:
Es ist die Norm, dass nach Operationen eine Schwellung auftritt. Zur Behandlung der Schwellung bitte keine kalten Umschläge (Eisbeutel) anwenden. Da sich das Gewebe nach der Operation in einem Schockzustand befindet, der die Gewebstemperatur bis zu 1,5°C abkühlen lässt, empfehlen wir lauwarme Umschläge möglichst über den ganzen Tag verteilt anzuwenden.

8. Nachblutung:
Es besteht kein Grund zur Beunruhigung, wenn in den ersten 24 Stunden noch etwas Blut aus der Operationswunde sickert. Blutet es stärker, hilft es meistens, wenn Sie in folgender Weise komprimieren: Falten Sie eine Mullbinde oder ein sauberes Stofftaschentuch zu einer Kompresse und legen Sie die vorgefertigte Kompresse auf die Wunde. Lassen Sie den Mund geschlossen, indem Sie 1 Stunde auf die Rolle beißen. Diesen Druckverband erneuern Sie gegebenenfalls ein paarmal.

9. Autofahren:
3 Stunden nach jeglicher Injektion ist das Führen eines Kraftfahrzeuges untersagt. Abgesehen davon bedeutet jede Operation eine seelische Belastung, die Ihre Reaktionsfähigkeit vermindert.

 

Wenn Sie diese Punkte einhalten, haben Sie einen komplikationslosen Heilungsverlauf und wenig Nachschmerzen.