Ozoninfusionen und Vitamin C

Die Abwehr-stimulierende Nachbehandlung mit Ozon

Ziel der Nachbehandlung ist die Anregung der Abwehrfunktion im Operationsgebiet und die Wiederherstellung der Regulation im Gesamtsystem. Wo immer es geht, vermeiden wir deshalb die Gabe von Antibiotika.


Warum Ozon und keine Antibiotika?

Antibiotika-Gaben reduzieren wir durch Ozon-Eigenblutinfusionen: Dieses unschädliche, ungefährliche und hochwirksame Abwehrstimulans steigert das körpereigene Interferon um bis zum 12-fachen (Prof. Bocci, Universität Mailand). Damit reduzieren wir das antibiotikabedingte Problem der Keimresistenz (siehe multiresistente Keime) und vermeiden die Nebenwirkungen von Antibiotika wie beispielsweise Darmprobleme, Allergien oder weitere Abwehrschwächen.


Wie wirkt Ozon-Eigenblut Infusion?

Ozon regt die T4-Helferzellen an, das für eine funktionierende Abwehr kennzeichnende Interferon (Prof. Bocci, Univ.Mailand) und Interleukin-2 zu produzieren. Mit synthetischem Interferon wird versucht Krebs und Multiple Sklerose zu bekämpfen; allerdings sind die Nebenwirkungen erheblich. Ozon steigert das körpereigene Interferon ganz ohne Nebenwirkungen sowie auch den Tumor-Nekrose-Faktor. Dieser kann als Maß für die biologische anti-tumorale Aktivität angesehen werden.

Die immunaktivierende Wirkung des Ozons bewährt sich bei

  • geschwächter Immunlage
  • bakteriellen Infektionen
  • viral bedingten Erkrankungen (z.B. Grippe, Hepatitis, Herpes zoster u.ä.)

Die entgiftende Wirkung des Ozons bewirkt

  • Abbau von Enzym-Blockaden (Schwermetall- und Feinstaub-bedingt)
  • Die Atmungskette in den Mitochondrien wird aktiviert
  • Entgiftung von Sauerstoffradikalen (medizinischer Anti-Aging-Effekt)

Ozon verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und vermindert dadurch Schlaganfall und Infarkt (Antisludge-Phänomen) und Mikrothromben im Kieferknochen, die als Ursache der NICO diskutiert werden.

  • Orthomolekulare und immunologische Ebene durch die Infusionen mit

Ozon-Eigenblut, Vitamin C und diversen Mineralien (weitere Informationen hier).


Wie verläuft die Ozon-Eigenblutibehandlung?

Aus der Armvene werden 50 ml Eigenblut entnommen, das mit exakt vorgegebenen Mengen Ozon angereichert und unmittelbar in Form einer üblichen Tropfinfusion (60 bis 90 Tropfen pro Minute) reinfundiert wird. Für die Ozon-Behandlung wird prinzipiell nur steriles Einmalmaterial verwendet. Bei Kontakt mit Blut reagiert das Ozon im Sekundenbruchteil. Das bedeutet, nicht ein einziges Ozon-Molekül gelangt in das Gefäßsystem.


Mit welchen Risiken ist die Ozon-Eigenblutbehandlung verbunden?

Bei obligater Verwendung von sterilem Einmalmaterial ist eine Infektionsgefahr durch Fremdkeime praktisch ausgeschlossen. In 30-jähriger Anwendungszeit des Verfahrens mit mehren 10-tausend Anwendungen kam es in unserer Praxisklinik noch zu keinem einzigen Zwischenfall. Da Ihrem Blut zusätzlich zu Ozon ein Gerinnungshemmer (Natriumcitrat) zugesetzt wird können allergische Reaktionen bei einer vorliegenden Allergie auf Citrusfrüchte entstehen.

Sie erhalten bei jedem chirurgischen Eingriff drei solcher Ozon-Eigenblutinfusionen mit Vitamin C und Mineralien. Ohne immunstimulierende Nachbehandlung besteht die Gefahr, dass zwar die Wunde zuwächst, aber nicht ausheilt. Ein Erfolg der Sanierung ist dann langfristig gefährdet.

 

Medikamentöse Begleittherapie

 

Anschließend an die intravenösen Ozoninfusion injizieren wir Ihnen nach Bedarf Vitamin C, Mineralstoffe (z.B. Zink, Glutathion, Taurin, etc. und homöopathische Komplexmittel zur Förderung des Lymphflusses und der Wundheilung).

 

 Ozoninfusion