Verdauung und Pankreas

Zu Verdauung und Pankreas - Frau D. W-L. schreibt:

Bericht einer Krankheitsgeschichte und deren Heilung Ausgangssituation

Vor 11 Jahren wurde ich aufgrund einer akuten Pankreatitis (Lipase-Werte auf 700 gestiegen, normal: 60) ins Krankenhaus eingewiesen, wo ich vier Wochen blieb. In diesem Zeitraum wurde intensiv nach schulmedizinischen Verfahren nach der Ursache dieser Entzündung gesucht. Die im allgemeinen mit Pankreatitis in Verbindung gebrachten Ursachen trafen bei mir nicht zu: ich esse fettarm und habe noch nie Alkohol getrunken. Also wurde ich auf Nierensteine und Virenerkrankungen untersucht, es folgten Untersuchungen der inneren Organe. Ich wurde nach vier Wochen „ohne Befund" mit dem Ratschlag „wenig Fett zu essen und keinen Alkohol zu trinken (!)" nach hause geschickt.

Es folgten 10 Jahre chronischer Beschwerden: immer wieder Verdauungsprobleme ohne ersichtlichen Grund und Erschöpfung. Die Mediziner, die ich konsultierte fanden mittels der schulmedizinischen Analysen der Blutwerte bzw. des Stuhlganges sowie der Organen Untersuchungen keinen Hinweis auf Entzündungen bzw. Ursachen für die Störungen. Ohne Befund gab es auch keinen Therapieplan. Einziger Ratschlag seitens der Schulmedizin lautete erneut „fettarm zu essen." Eine Ironie in meinem Fall, da ich mich durch eine äußerst gesunde Lebensführung auf allen Ebenen auszeichne: kein Alkohol, nie geraucht, nie Kaffee getrunken, ich ernähre mich seit 20 Jahren mit Vollwertbiokost, treibe mehrmals pro Woche Sport und sorge für psychisch-emotionale Stabilität. Bei einem Gewicht von 49 Kg bei einer Körpergröße von 1,62 ist das Thema „fettarm zu essen" wohl nicht relevant.

Therapie nach ganzheitlichem medizinischem Ansatz.

Durch die Ohnmacht der Schulmedizin hatte ich keinerlei Anhaltspunkte, an welchen ich mich hätte orientieren können. Aus der Not heraus suchte ich im Jahr 2009 nach alternativen Diagnose- und Behandlungswegen. Dr. Scheiner war der erste Arzt, der nach ganzheitlicher, gründlicher Untersuchung endlich die Ursachen der chronischen Erkrankung und deren Symptome diagnostizierte und einen entsprechenden Therapieplan aufstellte. Da der Verdacht bestand, die Hauptursache meines Leidens sei auf Störfelder im Zahn-Kiefer-Bereich zurückzuführen, überwies er mich an Herrn Dr. Lechner, der im Bereich der ganzheitlichen Zahnheilkunde tätig ist und seinen Schwerpunkt in der Störfelddiagnostik- und Behandlung hat. Die zahnmedizinische Diagnose im Februar 2010 wies deutlich auf folgende Störfelder hin: zwei devitale Zähne, eine Zyste, ein Fremdkörper im Kieferknochen (Füllmaterial einer Wurzelbehandlung) und vier Kieferostitis, die vom gleichzeitigen Ziehen der vier Weisheitszähne im Jahr 1988 verursacht wurden. Bei dieser Operation wurde damals nur die oberflächige Wundheilung standardgemäß kontrolliert; eine medizinische Begleitung, um eine tiefe Heilung des Knochenbereichs zu sichern und das Lymphsystem zu unterstützen, fehlte gänzlich. 

Im Frühjahr 2010 begann ich eine operative Störfeldsanierung des Mund-Kieferbereiches, die im März 2011 abgeschlossen wurde.

Therapieerfolg

Nach Sanierung des linken Kieferquadranten im Jahr 2010 (Ziehen von zwei devitalen Zähnen, Entfernung einer Zyste und eines Fremdkörpers, Ausheilung zweier Ostitis) hat sich mein gesundheitlicher Zustand drastisch gebessert. Ich habe keine Verdauungsprobleme mehr und leide nicht mehr unter Erschöpfung. Ich bin zuversichtlich, dass nach Ausheilung des rechten Kieferbereiches, meine Gesundheit in diesem Bereich vollständig wiederhergestellt wird.