Wurzelfüllung

Erkrankungen des Zahnmarkes (Pulpa) durch Karies, oder ein abgestorbener Zahn machen eine Wurzelkanalbehandlung notwendig. Auch alte Wurzelfüllungen können eine Revision der Wurzelkanalfüllung notwendig machen. Studien zeigen, dass die Langzeitergebnisse wurzelkanalbehandelter Zähne in Deutschland mangelhaft sind. Dies ist ein Grund warum wir wurzelbehandelte Zähne sehr kritisch sehen und umfangreiche Teste durchführen, um deren Krankheits-Relevanz abzuklären.

Dies ist  ein Grund, warum wir längerfristig den Ersatz wurzelbehandelter Zähne durch Keramik-Implantate für die gesündere Alternative halten. Im Röntgenbild zeigen sich in vielen Fällen unvollständige Wurzelfüllungen oder gar nicht wurzelgefüllte Kanäle. Diese Umstände vermindern den Langzeiterfolg des mechanischen Zahnerhalts, können aber auch  Ihre Gesundheit gefährden (siehe weiter unten). Die Erfolgsquote ist also im entscheidenden Maß von der Qualität der Wurzelfüllung abhängig.

 

Wir ergänzen deshalb das Routinevorgehen zur Wurzelfüllung mit modernsten Methoden

  • unter Einsatz eines Operationsmikroskops
  • und mit Ozon-Begasung der Wurzelkanäle, um Keime auf natürlichem Wege, ohne Antibiotika abzutöten.

 

Wurzelfüllung

Abbildung eines Backenzahnes mit drei Wurzelkanälen unter Kofferdam und Operationsmikroskop.

 

 

Wie wird der Eingriff durchgeführt?

Die Kanäle werden maschinell mit speziellen Instrumenten aufbereitet und wiederholt gespült/desinzifiert. Der Zahn kann dann sofort gefüllt werden oder es wird für einen definierten Zeitraum eine medikamentöse Einlage zur Eliminierung der Keime gelegt. Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt die definitive Füllung. Bei dieser Behandlung sind in der Regel 2-3 Röntgenbilder notwendig. Nach 3-6 Monaten und nach Kontrolle des Zahnes, kann dieser definitiv mit einer Krone versorgt werden.

 

Folgende Ganzheitliche Überlegungen sind für uns zusätzlich maßgebend:

  • Wenn Wurzelfüllung, dann nur unter optimalen Bedingungen.
  • Wer gesund ist, kann auch den - unnatürlichen - Kompromiss einer Wurzelfüllung kompensieren.
  • Aber: Der wünschenswerte Erhalt des "mechanischen Kauwerkzeuges Zahn" darf nicht zu einer chronischen Belastung Ihres Immunsystems führen, denn was nützt Ihnen ein schöner Zahn, der andere Organe krank macht?
  • Zu Ihrer Sicherheit kontrollieren wir deshalb langfristig mittels OroTox®-Test und CaviTAU-Ultraschall in Behandlungsintervallen den reizlosen Erfolg der Wurzelkanalbehandlung.

 


Wurzelbehandlungen und tote Zähne: Eine kritische Betrachtung

Zahnärzte haben gelernt, abgestorbene Zähnen durch Wurzelfüllungen als mechanische Kauwerkzeuge zu erhalten. Verschiedenste endodontische Verfahren (= Wurzelkanal-Behandlungen) wurden entwickelt, um Millionen von entzündeten, absterbenden und toten Zähne zu retten. Es gibt aber genügend Hinweise aus der Medizingeschichte und neue Erkenntnisse aus der modernen Zahnheilkunde, die ein Überdenken notwendig machen:

 

WF Beispiel 

 


Sind wurzelbehandelte und tote Zähne wirklich harmlos?

Die Frage ob ein toter Zahn erhaltungswürdig ist oder Ihre Gesundheit chronisch-unterschwellig gefährdet, klären wir - völlig undogmatisch - mit den folgenden Testenverfahren ab:

 

 

Weitere Informationen zu wissenschaftlichen Fragen der Gesundheitsgefahr durch wurzelgefüllte Zähne finden Sie unter www.orotox.de und in dem Artikel von Dr. Lechner

"Innenweltgifte aus wurzelgefüllten und toten Zähnen" sowie unter Gifte aus Wurzelfüllungen und toten Zähnen