Zähneknirschen und Psyche

Zähneknirschen durch psychoemotionale Hintergründe?

Sie leiden an Nackenverspannungen, Kopf- oder Rückenschmerzen? Antwort der Experten: Das kann am Zähneknirschen liegen aber auch an Ihren Emotionen

Sie haben Ihr Leben im Griff, einen spannenden Job, zwei Kinder, die viel Freude machen, und nur selten einen Grund, die Zähne zusammenzubeißen. Doch genau das tun Sie, viel zu stark und viel zu häufig. Anstatt sich nachts genauso zu entspannen wie der Rest des Körpers, arbeitet Ihr Kiefer und setzt dabei enorme Kräfte frei. Nicht ohne Folgen: die Backenzähne sind stark heruntergekaut. Der Biss hat sich gesenkt. Und Ihre Gesichtsmuskulatur ist verhärtet. Sie haben nachts keinen tiefen Schlaf, kommen sich morgens wie gerädert vor. Nacken und Schultern sind verspannt, und Ihr Kiefer fühlt sich an, als wäre er eingerostet.

 

Craniomandibuläre Dysfunktion“ lautet die Diagnose, was so viel heißt wie eine Störung im Kiefergelenk und in der Kaumuskulatur.

Wie kommt es zu solchen Symptomen? Warum knirschen wir mit den Zähnen? Warum glaubt ein Teil unseres Körpers, selbst dann noch schuften zu müssen, wenn das Hirn dem Organismus Ruhe verordnet hat? Und warum spüren wir im Becken, dass das Gebiss auf die schiefe Bahn gerät? Schon lange sind die komplexen Zusammenhänge zwischen Kiefer, Körper und Psyche nicht mehr nur ein Fall für die Zahnmedizin. Sie sind auch das Ziel von Orthopäden, Physiotherapeuten, Neurologen und Psychologen. Der Wiener Professor für Interdisziplinäre Zahnheilkunde Rudolf Slavicek. „Wir müssen bei der ganzheitlichen Betrachtung zahnmedizinischer Phänomene den Körper als Regelkreis begreifen  und das Kauorgan mit dem Rest des Körpers als funktionelle Einheit betrachten, das neben der Nahrungsaufnahme so wichtige Funktionen wie Sprache, Atmung, Haltung und Stressverarbeitung zu erfüllen hat.“ Slavicek hält die Verarbeitung von Stress gar für die zentrale Aufgabe des Kiefers: „Wir gebrauchen das Kauorgan als eine Art psychischen Notausgang.“ Wie heißt es so schön? Wir „beißen uns durch“ oder akzeptieren etwas „zähneknirschend“.

 

Durch ständige Anpassung kann der Körper entstehende Fehlfunktionen lange kompensieren,  aber eben nicht auf Dauer, denn beim Knirschen müssen die Backenzähne bis zu achtzig Kilogramm Druck ertragen. Das hält keine Zahnsubstanz und kein Zahnfleisch auf Dauer aus. Wenn über den Kiefer Stress abgebaut wird, verspannen Muskelgruppen, die in den ganzen Körper ausstrahlen. Wir haben es mit Nackenverspannungen, Rückenschmerzen und Migräne zu tun. Deshalb diagnostiziert der auf Funktionsdiagnostik und -therapie spezialisierte Zahnarzt häufig  eine Kornpression im Kiefergelenk. Nach ausführlichen elektronischen Muskel – und Gelenkbahn-Aufzeichnungen (Myozentrik) stellen wir eine genaue Schiene her, die alle Störkontakte ausschalten soll und den Unterkiefer in einer möglichst entspannten Lage positioniert. Die Muskulatur kann endlich auf Dauer entspannen, und das Kiefergelenk gelangt wieder in seine zentrale Position. Muskulatur und Kiefergelenk haben wir damit behandelt; es bleibt die Frage, wie der Patient auch die Ursache, den Stress nämlich, in den Griff bekommt.

 

Das von Dr. Lechner entwickelte MindLINK TEST® System eröffnet neue Dimensionen des Zugangs zu Ihrem Inneren Bewusstsein. 
Das Team von FocoDent hilft Ihnen gerne den psycho-emotionalen Hintergrund Ihres Zähneknirschens zu finden und zu beheben.

 


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