Zellgifte aus Kieferostitis / NICO

Im Bereich der NICO-Osteolysen sind die Toxine eher noch stärker als bei wurzelgefüllten Zähnen. Auch diese Gifte blockieren lebenswichtige Enzyme. Sie verbreiten sich über Blutgefäße, Lymphgefäße und über Nerven in andere Bereiche des Körpers. Bakterien, die diese Toxine  - insbesondere Methyl-Merkaptane - produzieren, lassen sich aus NICO-Arealen isolieren. 

Da die Enzymblockade durch die Toxine aus NICO von vielen anderen Faktoren abhängt, wie z. B. der Nahrung, Schwermetallbelastungen, Umwelttoxine, Bewegung, Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und vielem mehr, sind ihre Wirkungen individuell höchst unterschiedlich. (Weiterführende Hinweise und Literatur zum Thema „Zahn- und Kiefertoxine“ finden Sie unter www.orotox.de). 

Folgende Abbildung zeigt, welche lebenswichtigen Enzyme der Mitochondrien zu welchen Prozentsätzen durch Toxine aus einem NICO-Areal gehemmt werden können. In diesem Patientenfall wird mit einer Restaktivität von nur noch 35% am stärksten die Phosphoglycerat-Kinase gehemmt. Die Aktivitätsminderung der anderen Enzymsysteme bewegt sich um die 50%.

Enzymhemmung 

Enzym-Hemmung durch Toxine aus NICO-Areal

Wie entstehen Toxine?
Toxine entstehen durch bakterielle Besiedelungen im Kieferknochen und finden sich verstärkt im Bereich von NICO-Arealen wieder. Diese Toxine können durch  Röntgen nicht dargestellt  werden.

Welche Auswirkungen haben die Toxine?
Die Toxine können zu einer deutlichen Hemmung lebenswichtiger Enzyme in der Zelle und damit zu einer Mitochondropathie führen, die heute von vielen Forschern als Schlüsselpunkt  zur Krebsentstehung angesehen wird. Damit erlangen die Herde im Kieferknochen  Bedeutung für chronische Krankheiten - obwohl Röntgenbilder hierzu keine verlässliche Diagnose ermöglichen. 

Daraus entsteht als ganzheitliche Folgerung: Auch wenn keine toten/wurzelgefüllten Zähne vorhanden sind, sollte auf systemische Sensibilisierung des Immunsystems durch Merkaptane/Thioether aus NICO-Arealen untersucht werden.

Für die Beurteilung der systemisch-toxischen Effekte steht uns heute mit der ATP-Messung in peripheren Leukozyten eine gute Labormethode zur Verfügung (siehe Zahntoxine und Zellenergie)