Wissenschaftliche Publikationen

von Dr. Lechner und Koautoren

Zum Thema „Zahnstörfelder und Systemerkrankungen“ sind bislang mehrere Publikationen von Dr. Lechner und den Koautoren Maier W. und Dr. von Baehr von internationalen medizinischen Fachzeitschriften angenommen worden. Durchgehendes Thema dieser Publikationsreihe ist Erforschung der  stummen chronischen fettig-degenerativen Entzündungen im Kieferknochen (FDOK, auch genannt „Kieferostitis“, „NICO“), wobei als krankheitsauslösendes Schlüsselelement der Botenstoff RANTES in bis zu 50-facher Überexpression auftritt. RANTES ist laut wissenschaftlicher Literatur für viele Systemerkrankungen - Rheuma, Brustkrebs, Hashimoto, Melanome, Multiple Sklerose, ALS etc. – mitverantwortlich. Unsere  erstmalige Aufdeckung dieses Entzündungsbotenstoffs im Kieferknochen ist der Nachweis einer ganzheitlich-systemischen Signalwirkung aus dem Kieferbereich mit modernen immunologischen Methoden.

Da unsere Publikationen “peer reviewed”, von mehreren Experten revidiert und wegen ihrer akademischen Sorgfalt in die medizinische Bibliothek PubMed bzw. ScienceDirect (Elsevier) aufgenommen wurden, sind diese Beiträge als anerkannte Wissenschaft und naturwissenschaftlich unbestrittener Bestandteil des medizinischen Fortschritts zu betrachten.

Die Auflistung erfolgt chronologisch; angegeben ist immer der Link zu dem entsprechenden Journal, gefolgt vom Link in PubMed.

  1. Juni 2010: European Journal of Integrative Medicine “Immune messengers in Neuralgia Inducing Cavitational Osteonecrosis (NICO) in jaw bone and systemic interference”. http://dx.doi.org/10.1016/j.eujim.2010.03.004
    Kostenpflichtiger Download in ScienceDirect (Elsevier) unter: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382010000260

Schwerpunkt und Schlussfolgerung: Pilotstudie mit 6 Fällen mit Aufdeckung von RANTES und FGF-2 aus 27 untersuchten Zytokinen als singulär extrem überexprimierte Entzündungs-Botenstoffe in chronisch fettig-degenerativ verändertem Kieferknochen (FDOK/“NICO“/Kieferostits).

 

2. April 2013: International Journal of General Medicine: "RANTES and fibroblast growth
    factor 2 in jawbone cavitations triggers for systemic disease"
    Kostenfreier Download: http://www.dovepress.com/articles.php?article_id=12842.
    Unter „Metrics“ am oberen Bildrand der Journal-Website ist Zahl der Abrufe zu studieren:
    Bis Februar 2015 über 36.000   Ansichten weltweit.
    Link in PubMed: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23637551

Schwerpunkt und Schlussfolgerung: RANTES und FGF-2 in FDOK als Beförderer vieler immunologischer und neurodegenerativer Systemerkrankungen (Rheuma, Tumore, Hashimoto, MS/ALS) bei extremer Überexpression im Kieferknochen.

 

3. Januar 2013: Deutsche Zeitschrift für Onkologie:
    „Hyperaktivierte Signaltransduktionskaskaden des Chemokins RANTES/CCL5 in Osteopathien
     des Kieferknochens bei Mammakarzinom –  Ein Fallbericht“  
     Kostenpflichtiger Download: http://dx.doi.org/10.1055/s-0033-1334404

Schwerpunkt und Schlussfolgerung:  Fallbeschreibung: Extrem überexprimiertesRANTES in einer FDOK Probe einer Brustkrebspatientin mit Metastasen des Tumors im Kieferknochen. Kann RANTES eine Mitursache von Entstehung und Metastasierung von Brustkrebs sein? (Deutsch)

 

4. Mai 2014: Journal of Breast Cancer: Basic and Clinical Research: “Hyperactivated
    Signaling Pathways of Chemokine RANTES/CCL5 in Osteopathies of Jawbone in Breast
    Cancer Patients—Case Report and Research”.
    Kostenfreier Download: http://la-press.com/article.php?article_id=4214
    Link in PubMed: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24899812

Schwerpunkt und Schlussfolgerung: Fallbeschreibung: Extrem überexprimiertesRANTES in einer FDOK Probe einer Brustkrebspatientin mit Metastasen des Tumors im Kieferknochen. Kann RANTES eine Mitursache von Entstehung und Metastasierung von Brustkrebs sein? (Englisch). Operative Entfernung der FDOK kann RANTES Expression vermindern und zur Behandlung von entzündlichen Systemerkrankungen beitragen.

 

5. August 2014: Clinical, Cosmetic and Investigational Dentistry: “Validation of dental
    X-ray by cytokine RANTES – comparison of X-ray findings with cytokine overexpression
    in jawbone”.
    Kostenfreier Download: http://www.dovepress.com/articles.php?article_id=18049.
    Link in PubMed: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25170282

Schwerpunkt und Schlussfolgerung: Fettige Degeneration im Kiefer (FDOK) als Quelle von RANTES ist nicht mit herkömmlichen Röntgenbildern/OPGs zu erkennen. Komplementär ist eine Ultraschallmessung der Knochendichte (transalveoläre Ultraschallmessung TAU) zur Diagnose der FDOK anzuwenden.


6. März 2015: International Journal of General Medicine:
   “Stimulation of proinflammatory cytokines by volatile sulfur compounds in
    endodontically-treated teeth”
    Kostenfreier Download: http://dx.doi.org/10.2147/IJGM.S77693
    Link in PubMed: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25792853

Schwerpunkt und Schlussfolgerung: Lokale Messung von Zahntoxinen an wurzelgefüllten Zähnen mit einem Indikator für Schwefelwasserstoffe (Biogene Amine/Thioeter/Merkaptane) korrelieren in Ihrer Summe/Intensität  mit zunehmender Sensibilisierung des Immunsystems auf diese „Zahntoxine“. Bei 182 auf Merc/Thio sensibilisierten Patienten mit entzündlichen Systemerkrankungen mindert die Entfernung der toxisch wirkenden Zähne diese immunologische Sensiblisierung nachweisbar.

 

7. Mai 2015: EPMA Journal
   (European Association for Predictive, Preventive and Personalized Medicine):
   “Chemokine RANTES/CCL5 as an unknown link between wound healing in the jawbone and
    systemic disease: is prediction and tailored treatments in the horizon?”
    2015, 6:10. doi:10.1186/s13167-015-0032-4
    Kostenfreier Download: http://www.epmajournal.com/content/6/1/10
    Link in PubMed: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25987906

Schwerpunkt und Schlussfolgerung: Areale nicht vollständig ausgeheilter Operations- und Extraktionswunden im Kiefer in Form fettig-degenerativer Osteolysen im Kiefer (=FDOK)  stellen ein wenig bekanntes Entzündungsphänomen dar, da die Zellantwort nicht bakteriell oder viral, sondern durch persistierende metabolische Entgleisungen ausgelöst wird. Träger dieser abakteriellen und aviralen Zellantworten sind Zytokine (FGF-2 und MCP-1) sowie in erster Linie das Chemokin RANTES. Auf die systemisch-entzündlichen Auswirkungen einer chronischen RANTES-Überexpression in Bereichen gestörter Wundheilung im Kiefer haben die Autoren in früheren Publikationen hingewiesen.   

 

8. Juni 2015: Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine
   “Peripheral Neuropathic Facial/Trigeminal Pain and RANTES/CCL5 in Jawbone Cavitation”
    Vol. 2015, Article ID 582520, 9 pages, 2015. doi:10.1155/2015/582520
    Kostenfreier Download: http://www.hindawi.com/journals/ecam/2015/582520/
    Table of Contents of Volume 2015: http://www.hindawi.com/journals/ecam/contents/
    Link in PubMed: (in progress)

Schwerpunkt und Schlussfolgerung: Atypische Gesichtsschmerzen und Trigeminus-Neuralgie (ATG/TrN) sind häufig Gründe für Suizid. Opioid-Rezeptoren spielen sowohl in den Neuronen der Peripherie als auch im ZNS eine wichtige Rolle bei der Schmerzfortleitung, werden aber durch RANTES/CCL5 gehemmt, was die Schmerzsignale verstärkt. Da wir bereits in früheren Untersuchungen die extreme Überexpression von RANTES in fettig-degenerativer Osteolyse des Kieferknochens(FDOK) demonstrierten (s.w.o), liegt es nahe, bei ATG/TrN durch chirurgische Säuberung der FDOK-Areale eine Reduzierung der RANTES-Signalgebung zu mindern. Bei ATG/TrN werden in der Literatur die auslösenden FDOK-Areale auch „NICO“ genannt. Bei 15 Patientenfällen belegen die Untersuchung die RANTES Überexpression und die Sanierung den therapeutischen Erfolg der Schmerminderung.

 

Eine Übersicht über alle Publikationen von Dr. Lechner – auch in nicht peer reviewed Fachzeitschriften - gibt das Internetforum ResearchGate für Forscher aus allen Bereichen der Wissenschaft unter dem Link: https://www.researchgate.net/profile/Johann_Lechner/contibutions

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